Themenwege

Für Sie zusammengestellt: Einige ausgesuchte und besonders schöne Themenwege. Mehr Themenwege und Informationen gibt's an jeder Tourist Information im ganzen Tal. 

 

Für Kinder und Erwachsene: der Schellenursli-Weg
Neben Heidi ist Schellenursli das mit Abstand beliebteste Kinderbuch der Schweiz. Da Ursli nur ein kleines Glöcklein (Schelle) besitzt, soll er beim Chalandamarz-Umzug, der traditionellen Engadiner Wintervetreibung, zuhinterst mitlaufen. Doch er erinnert sich an die riesige Kuhglocke, die er in einer Alphütte hängen sah. Also macht er sich auf den abenteuerlichen Weg – und taucht erst am nächsten Tag wieder im Dorf auf, wo man ihn bereits gesucht hat. Weil seine Glocke die grösste ist im Dorf, darf Ursli den Umzug anführen und ist von nun an der Schellenursli. Das Kinderbuch der Engadiner Autorin Selina Chönz und des Illustrators Alois Carigiet kann auf dem 1.5 Kilometer langen Schellenursliweg nachempfunden werden. Vom Hotel Salastrains in St. Moritz führt der Weg an Bildtafeln vorbei zur Via Tinus und ist auch mit Kindern in 45 Minuten zu schaffen. Der Schellenursliweg führt an der berühmten Heidi-Hütte vorbei, dem Drehort der TV-Serie "Heidi" und Ausgangspunkt für Heidis Blumenweg mit 200 Blumenarten.

 

Die Heidi-Hütte ob Salastrains.
Die Heidi-Hütte ob Salastrains.


Für Blumen-Freunde: Heidis Blumenweg

Eine attraktive Tour mit herrlicher Aussicht, wildreichen Arvenwäldern und vielfältiger Flora. Ausgangspunkt ist Chantarella oberhalb St. Moritz Dorf. Die Gemeindepolizei St. Moritz erteilt RollstuhlfahrerInnen eine Zufahrtsbewilligung. Die Blumen-Inseln sind auf einer Länge von ca. 1 km angelegt. Von Juni bis Oktober blühen über 200 Bergblumenarten. Die Pflanzen sind auf einem Holzstab mit einer Nummer versehen. In unserem Verzeichnis finden Sie die lateinischen und deutschen Ausdrücke der verschiedenen Blumen- und Pflanzenarten.

 

Für Coole: Gletscherwanderung
Eine Gletscherwanderung gehört zu den aufregendsten Bergerlebnissen. Doch das ewige Eis mit seinen Spalten und Moränen sollte man nur unter kundiger Führung angehen. Die Bergsteigerschule Pontresina organisiert täglich geführte Gletscherwanderungen im Bernina-Massiv. Sie beginnen beim Berghaus Diavolezza und dauern rund fünf Stunden. Dabei weist der Bergführer auch auf die Wanderroute des Milliarden Tonnen schweren Gletschers hin, auf seine Eigenarten und sein knarrendes Innenleben. Die Wanderung zum Pers Gletscher gilt als berühmteste Gletschertour, allerdings auch als sehr anspruchsvolle.

 

Für Bewusste: Clean-Energy-Tour
St. Moritz setzt ein Zeichen und bekennt sich zur sauberen Umwelt: Auf der Clean-Energy-Tour geht es - neben dem Wandern - alleine um erneuerbare Energie. Der Weg beginnt auf 1770 m in St. Moritz und führt bis hoch auf 3057 Meter, auf den Piz Nair. Rast-, Aussichts- und Infopunkte sind zum Beispiel das älteste Elektrizitätswerk der Schweiz, die 180 Solarpanel der Corviglia-Bahn und die Leichtwindanlage auf dem Munt da San Murezzan (2666 Meter). Die reine Marschzeit beträgt rund 2,5 Stunden.

 

Für Feinschmecker: Via Gastronomica
Gaumenfreuden auf Schritt und Tritt: Die Via Gastronomica verbindet die Vielfalt der einheimischen Küche mit der Schönheit der Engadiner Berglandschaft. Schon ab 90 Minuten ist man dabei. So lange braucht man von der Bergstation Furtschellas bis ins verträumte Fextal. Man kann sich die kulinarische Tour aber auch mit delikaten Alpseen garnieren. Eingekehrt wird in Restaurants an der Route. 

 

Für Wissbegierige: der Klimaweg
Er ist der erste Klimaerlebnispfad Europas. Mit 18 Thementafeln erklärt er die Auswirkungen des Klimawandels auf den alpinen Lebensraum. Besonders gut zu sehen sind sie oberhalb von Pontresina, auf dem Weg von Muottas Muragl über den Schafberg zur Alp Languard. Wo sich der Gletscher zurück gezogen hat, müssen die Dörfer mit Trockenmauern und Dämmen vor Felssturz bewahrt werden.

 

Mehr Informationen zu den oben genannten Angeboten und weitere Themenwege:
www.engadin.stmoritz.ch/wandern

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