
Wiege des Wintersports
Die Anfänge des Wintersports gehen zurück auf die Siebziger- und Achtzigerjahre des 19. Jahrhunderts, nachdem es 1864 - auf Initiative Johannes Badrutts - Engländer gewagt hatten, mit Pferdeschlitten ins winterliche St. Moritz zu reisen und auch in dieser Jahreszeit Erholung und Vergnügen zu suchen.
Vor allem - und gleichzeitig mit dem Skilauf - wurde in St. Moritz dem Eislaufsport und dem Curlingspiel gefrönt. 1882 wurde die erste Eislaufkonkurrenz mit Wiener Beteiligung ausgetragen. Dann folgten in kurzen Abständen die Gründung des ersten Curling Clubs, des Tobogganing Clubs und anderer. Es wurde auch Bandy (heute Hockey) gespielt, die ersten Bobsleighs erfunden und konstruiert, und mit Beginn des 20. Jahrhunderts herrschte schon Hochbetrieb in allen möglichen Wintersportarten. Später fanden in St. Moritz 1928 und 1948 die einzigen Olympischen Spiele der Schweiz statt.





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