Engadiner Museum neu in Szene gesetzt

Ende November 2016 hat das Engadiner Museum in St. Moritz nach knapp zweijähriger Umbauzeit wiedereröffnet. Das Museum erstrahlt nicht nur in neuem Glanz, das neue Ausstellungskonzept lockt auch mehr Besucher an.

Das 1906 vom Architekten Nikolaus Hartmann jun. errichtete Museum mit seinen 21 Räumen beherbergt eine einzigartige Sammlung von bis zu 500 Jahre alten Inneneinrichtungen. Die in ihrem Reichtum und ihrer Fülle schweizweit einzigartige Sammlung trug Museumsgründer Riet Campell zusammen. Neben den detailgetreu inszenierten Stuben werden neu Schausammlungen mit ausgewählten Objektbeständen und ein Raum zur rätoromanischen Sprache präsentiert. Ein E-Guide führt die Besucher in mehreren Sprachen durch die Ausstellungen. 

Dank der Renovation ist das Museum nun geräumig und lichtdurchflutet, was bei den zahlreichen Besuchern im ersten Betriebsmonat seit der Wiedereröffnung sehr gut ankommt. Mit den rund sechs Millionen Franken, die das Oberengadiner Stimmvolk 2011 für die Sanierung und Neuinszenierung des Museums gesprochen hatte, wurden auch die Bruchsteinmauer entlang der Strasse erneuert, die Aussenfassade renoviert, das Dach saniert, neue sanitäre Anlagen gebaut und eine wärmetechnische Sanierung durchgeführt. Fazit: Das Engadiner Museum ist zu einem Juwel des St. Moritzer Kulturangebots geworden. 

www.museum-engiadinais.ch

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